Fitness für die Wärmeerzeugung

Energetische Heizungssanierung ist in aller Munde. Fraglos gehört hierzu eine gute Heizungswasseraufbereitung. Dass man in diesem Bereich auch ohne Chemiestudium meisterhafte Ergebnisse erzielen kann, zeigt das Installationsunternehmen Herrlein aus Würzburg in ihrer täglichen Arbeit.

Energetische Sanierungen sparen Geld, senken die Heizkosten und schonen die Umwelt. Angeheizt von vollmundigen Werbeversprechen investieren immer mehr Eigenheimbesitzer in die Gebäudetechnik, um den Wert ihrer Immobilie zu erhalten und diese fit für die Anforderungen der Zukunft zu machen.

Je nach Alter der Immobilie und der technischen Infrastruktur kann die Heizungssanierung zu einer Herausforderung werden. „Es wäre ein Debakel, wenn unsere Kunden einige Zeit nach der Sanierung den Wärmebedarf nicht herstellen könnten oder höhere Kosten hätten, als vor der Sanierung“, berichtet Heizungsmeister Dirk Herrlein. „Wenn wir zur Sanierung einer Bestandsanlage gerufen werden finden wir vielfach Bedingungen vor, die den heutigen Ansprüchen einer Heizungsanlage vollständig entgegenstehen. Ungedämmte Rohrleitungen, ungeeignete Werkstoffe oder katastrophale hydraulische Verhältnisse sind meist das geringere Übel im Vergleich zu dem, was sich im Inneren der Heizungsanlage befindet. Über den Stellenwert des Heizungswassers hat sich früher einfach niemand Gedanken gemacht“, so der Heizungsfachmann.

Ungeeignetes Heizungswasser verursacht Probleme.

Moderne Energieerzeugungskonzepte fordern ihren Tribut und sind wenig tolerabel gegenüber ungeeigneten Betriebsmitteln, wozu das Heizungswasser heute gewiss gezählt werden muss.

Durch dünnwandige Werkstoffe kann Wärme nur so lange effizient übertragen werden, wie sie ihre geringen Wandstärken aufweisen. Wenn Ablagerungen aus Kalkstein oder Korrosion aufwachsen, nehmen Wandstärken zu und der Temperaturübergang wird gemindert. Die Funktion beweglicher Bauteile, wie zum Beispiel Pumpen, kann durch aus dem Heizungswasser ausfallende Stoffe gestört werden. Alles Fakten, über welche in den gängigen Fachmedien innerhalb der vergangenen Jahre berichtet wurde.

„Ich kann nicht nachvollziehen, welch große Anzahl unserer Kollegen heute noch vollständig auf eine Heizungswasseraufbereitung verzichten“, beklagt der fortschrittliche Installateur Herrlein. „In manchen Fällen haben wir schon Aufträge verloren, weil Mitbewerber auf die Wasseraufbereitung verzichten und so kostengünstiger anbieten konnten. Interessant wurde es jedoch, als die Endkunden dann nach einiger Zeit auf uns zukamen, da es Probleme mit der bereits sanierten Heizung gab. Wir durften uns dann nachträglich um die Heizungswasseraufbereitung kümmern“, so Dirk Herrlein.

Heizungswasseraufbereitung sicher und einfach.

In Sachen Heizungswasser setzt das Unternehmen aus Würzburg auf eine enge Zusammenarbeit mit den Spezialisten für Wasseraufbereitung magnetic, die Produkte und Lösungen bieten, mit denen das Heizungswasser bestechend einfach in die salzarmen Fahrweise nach VDI 2035 gebracht werden kann.

In einem aktuellen Fall sollte die Heizungsanlage eines Einfamilienhauses in Würzburg energetisch fit für die Zukunft gemacht werden. Es war bereits eine Luft-Wärmepumpe installiert, jedoch gab es stetig Probleme. Einzelne Räume wurden nicht richtig warm, es gab Korrosionsprobleme und die Wärmepumpe fiel fast wöchentlich aufgrund von Ablagerungen aus.

Neben einem hydraulischen Abgleich und der Nachrüstung einer solarthermischen Anlage wurde eine vollständige Heizungswassersanierung durchgeführt. Hier ging es zunächst darum, bestehende Verunreinigungen aus der Anlage herauszubekommen. In diesem Zusammenhang wurde dem Anlagenwasser der Reiniger für Heizungsanlagen (1) von magnetic zugesetzt. Das leicht alkalische Produkt ist schonend gegenüber intakten Metallflächen und dient insbesondere dazu, Verunreinigungen aus Kalk- und Korrosionsprodukten aufzunehmen und diese schwimmfähig zu machen. Das Ergebnis einer nachträglichen Heizungsspülung wird dadurch maßgeblich verbessert. Nach der gründlichen Spülung wurde die Heizungsanlage mit qualitativ hochwertigem vollentsalztem Wasser befüllt, welches vor Ort mit einer Befüllstation (2) aus dem Hause magnetic erzeugt wurde.

Probleme mit dem pH-Wert müssen nicht sein.

„Gerade bei Wärmepumpenanlagen haben viele unserer Kollegen Probleme mit dem pH-Wert“, verrät Heizungsbaumeister Dirk Herrlein. „Dank Heizungswasserfachmann Oliver Brändlein von der Firma magnetic weiß ich jedoch, dass hier der Anstieg des pH-Wertes aufgrund der geringen Wassererwärmung ausbleibt. Freie Kohlensäure kann nicht ausgasen. Auch hier setzten wir auf eine passende Lösung von magnetic – dem Einsatz eines Heizungswasserreguliergerätes (3), welches fest in die Anlage verbaut wird und dafür sorgt, dass die Wasserqualität passt.“

Was wie Hexenwerk klingt, ist eigentlich ein überzeugend einfaches technisches Verfahren, genannt elektrochemische Wasserbehandlung. Ein Heizungswasserreguliergerät ist ein Reaktionsbehälter, in welchem das Heizungswasser einer kontinuierlichen elektrochemischen Reaktion ausgesetzt wird. Resultat ist eine Zehrung von gelöstem Sauerstoff und einer Stabilisierung des pH-Wertes, wodurch auf eine Zugabe von Chemikalien zum Heizungswasser verzichtet werden kann.

Dass energetische Sanierung funktionieren kann, bewies die Firma Herrlein in ihrem aktuellen Fall. Dirk Herrlein: „Der Kunde ist sehr zufrieden. Es herrscht nun eine angenehme gleichmäßige Wärmeverteilung im gesamten Haus und die Wärmepumpe läuft seit Beginn der Sanierungstörungsfrei. Eine Prüfung des Heizungswassers ergab eine elektrische Leitfähigkeit des Heizungswassers von 27 µS/cm (Mikrosiemens pro Zentimeter) und einen pH-Wert zwischen 8.2 und 8.5, was vollständig den Richtlinienempfehlungen zur salzarmen Fahrweise entspricht. Ich habe durch die Arbeit mit den Produkten zur Heizungswasseraufbereitung der Firma magnetic ein gutes Gefühl und die Sicherheit, dass die Heizungsanlage meines Kunden auch so funktioniert, wie sie soll.“

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